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hobbes
Anmeldungsdatum: 05.04.2007 Beiträge: 400
Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 16.05.2007, 19:05 Titel: Versicherungen? |
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Hallo Forumler!
Ich habe mal eine Frage, was auch sonst. Meine Ma bekommt am Montag ihre geliebte Parson Russell Hündin und nun steht die Frage im Raum wie das mit den Versicherungen aussieht? Also man braucht eine Haftpflicht, ist das mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben?, und nun habe ich von der OP-Versicherung gehört. Lohnt sich das? Teilt mir doch bitte mal eure Erfahrungen mit Versicherungsgesellschaften mit, wo seid ihr so? Das wäre toll! Man ist da doch etwas aufgeschmissen.
dankende Grüße
hobbes _________________ LG
hobbes |
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Haming Moderator
Anmeldungsdatum: 15.02.2006 Beiträge: 3298
Wohnort: Krefeld
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Verfasst am: 16.05.2007, 19:53 Titel: |
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Hallo Hobbes,
eine Haftpflicht ist mir unverständlicherweise nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber ein unbedingtes Muß. Ein Haftpflichtschaden kann sehr schnell in die hunderttausende Euro gehen. Nur wenn man die zufällig rumliegen hat, kann man darauf verzichten.
Zur OP-Versicherung schreibe ich gerne nachher mehr.
Viele Grüße
Nina mit Birkir |
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Haming Moderator
Anmeldungsdatum: 15.02.2006 Beiträge: 3298
Wohnort: Krefeld
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Verfasst am: 16.05.2007, 21:25 Titel: |
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So nach dem Hund lüften, hier noch meine bisherigen Erfahrungen mit den Hundekrankenversicherungen:
Ehrlich gesagt kann ich Krankenversicherungen bisher nicht empfehlen. Die schließen soviel aus bei nicht gerade wenig Kosten, daß nach wie vor die Empfehlung monatlich was auf ein Sparbuch zu tun fast immer die bessere Alternative ist.
Man muß sich fragen, wofür man die Versicherung abschließt. Doch meist für den Fall, daß mal auf Schlag ein größerer Betrag nötig wird.
Bei einem jungen Hund sind das meistens Unfälle. Davor ist man natürlich nicht gefeit, aber glücklicherweise sind sie selten. Kastrationen/HD-Röntgen etc. werden i.d.R. sowieso nicht übernommen. Hat man einen Hund der regelmäßig kleinere Maleschen hat (Pfote aufgeschnitten etc.)oder einen sogenannten "Montags"hund machen die Versicherungen meist recht bald von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch. Bei den Erkrankungen im mitteleren oder höheren Alter hat man eigentlich schon ein Polster auf dem Sparbuch, bzw. bei kostenintensiven Dauerpatienten verabschieden sich die Versicherungen auch zügig. Und künstliche Hüften etc. werden wegen Erblichkeit sowieso nicht übernommen.
Hatte man Glück und lange Zeit einen gesunden Hund kann man mit dem Betrag auf den Sparbuch einen netten Urlaub machen oder in die Ausstattung/Anschaffung des nächsten Hundes investieren. Wenn nicht, ist das Geld halt weg . Die Versicherungsbeiträge sind auf jeden Fall weg.
Eigentlich muß man sich schon vor Anschaffung eines Hundes klar sein, daß ein gewißer Notfallbetrag verfügbar sein sollte. Wobei der nicht cash auf dem Konto sein muß. Ich hatte zum Beispiel während des Studiums sicher nie soviel Geld auf einmal, aber eine Absprache mit einer Freundin und meinen Eltern, daß sie mir, falls nötig, etwas vorschießen und ich es dann in kleineren Beträgen abzahlen kann. Beruhigt ungemein und ist gottseidank nie beansprucht worden ;-)
Der Unterschied zur Haftpflichtversicherung ist die mögliche Schadenshöhe. Da ist ein gewaltiger Unterschied. Die private Haftpflicht oder Hundehalterhaftpflicht hat man nicht um Schäden um ein paar hundert Euro rum abzusichern, sondern damit Schäden um ein paar tausend oder hunderttausend Euro einen nicht wirtschaftlich völlig ruinieren. Genauso die Autohaftpflicht. Bringe ich bei einem Unfall ein paar Leute ins Krankenhaus eventuell sogar mit bleibenden Schäden, kann ich mein gesamtes über Sozialhilfe rausgehendes Einkommen für den Rest meines Lebens abgeben.
Daher ist logischerweise eine Tierhalterhaftpflicht absolutes "Muß".
Als Beispiel:
Der Dackel von Bekannten ist einem Opa nicht ins aber vors Fahrrad gelaufen, der kam vor Schreck ins trudeln und stürzte. Das waren anno 1986, 70.000 DM Krankenhauskosten. Was glaubst Du, wie froh die waren, daß sie "4"! Tage zuvor die erste Prämie für die Haftpflicht überwiesen hatten!
Bei den Krankenversicherungen für Hunde ist es aber so, daß sich die Kosten von Behandlungen sehr selten jenseits von 2000-3000 Euro bewegen, meist deutlich unter 1000 Euro. Und da muß man sich schon die Frage stellen, ob es sich rentiert monatlich Geld an die Versicherung zu überweisen, die in der Regel gerne aufs Kleingedruckte verweist, daß das jetzt aber gerade nicht mit versichert ist.
Habe ich meinen Hund gerade drei Monate versichert und er läuft vors Auto und muß aufwendig zusammengeschraubt werden mit allen Pipapo dann lohnt es sich natürlich. Meist läuft es aber so: Hund wird älter, kleine Wehwechen sammeln sich, man hat jahrelang Beiträge gezahlt und es flattert einem die Kündigung der Versicherung ins Haus.
Letztendlich muß das jeder selber entscheiden. Und vielleicht tut sich ja auch bei den Versicherungen was. In England sind z.B. die Beiträge niedrig und die Leistungen deutlich besser. Dort sind sehr viele Hunde krankenversichert. Bleibt natürlich die Frage, sind die Konditionen besser, weil viele Hunde versichert sind oder sind viele Hunde versichert, weil die Konditionen stimmen? Klassisch Henne oder Ei ;-)
Vielleicht sagt sich das mit "Unfälle sind nicht so häufig" als TA auch einfacher, da man als TA halt auch viele Hunde kennt, die man jahrelang nur zum Impfen sieht. Katastrophenstories prägen sich halt viel eher ein. Ist menschlich und geht mir in anderen Bereichen ja auch nicht anders. Man nimmt in der Statistik als Mensch die 1 beim 1: 1.000.000 einfach deutlicher wahr als die 1.000.000. Das ist mit Schadensfällen genauso wie mit dem Lottogewinn.
Versicherung ja oder nein, muß jeder selber entscheiden. Meine Erfahrungen sind bisher halt diesbezüglich nicht so positiv. Mal sehen, ob sich daran die nächsten Jahre etwas ändert. Der Markt ist sicher in Bewegung.
Viele Grüße
Nina mit Birkir |
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Rapunzel

Anmeldungsdatum: 04.03.2006 Beiträge: 832
Wohnort: Schwarzenfeld
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Verfasst am: 16.05.2007, 22:30 Titel: |
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Viel diskutiert. Sehe es genau wie Nina. Ich glaube auch nicht, daß es sich lohnt...
Viele Grüße
Rapunzel |
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wuff

Anmeldungsdatum: 13.11.2005 Beiträge: 281
Wohnort: BaWü
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Verfasst am: 16.05.2007, 23:05 Titel: |
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ähhhh, Hobbes meinte eine
OP Kosten Versicherung!!!
Das ist was ganz anderes als die Hundekrankenversicherung.....
Ja, ich hab eine OP Kosten Versicherung und ich würde immer wieder eine abschließen!!! Kostet ca. 8€ im Monat
und deckt sehr viele (aber nicht alle OPs) ab!
hier kann man nachlesen, welche OPs versichert sind:
http://www.vergleichen-und-sparen.de/hundeopuebersicht.html
Bei einem Kreuzbandriss, nach TPLO gemacht, hat es sich auf jeden Fall gelohnt und viele Hunde haben nunmal irgendwann einen......
Bei der Haftpflicht habe ich die höchstmögliche Summe versichert, Nina hat ja schon beschrieben warum
Grüßle
Jeanette |
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hartmut

Anmeldungsdatum: 14.08.2003 Beiträge: 3797
Wohnort: Dortmund
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Verfasst am: 16.05.2007, 23:36 Titel: |
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| Haming hat folgendes geschrieben:: |
| eine Haftpflicht ist mir unverständlicherweise nicht gesetzlich vorgeschrieben, |
Im Hundegesetz NRW ist eine Hundehaftpflicht vorgeschrieben (für 20/40 Hunde zumindest).
Hartmut. _________________ Jagd ohne Hund ist Schund....Hund ohne Jagd ist schad.
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Haming Moderator
Anmeldungsdatum: 15.02.2006 Beiträge: 3298
Wohnort: Krefeld
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Verfasst am: 16.05.2007, 23:36 Titel: |
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ok, wer lesen kann ist klar im Vorteil
8,- Euro ist nicht viel (obwohl Punkt V 1.1.15 Magenresektion habe ich noch nie erlebt/gehört von ;-))
Es fehlt zwar einiges an Ops andererseits ist auch wirklich "Gängiges" dabei.
Bei dem Betrag kann man nicht viel falsch machen. Trotzdem fallen die wahren Kosten meistens für die Diagnostik und die typischen Alterszipperlein an und die hat man so ja trotzdem.
Bisher hatte jedenfalls keiner unserer 4 Hunde was, was unter diese Kategorien fiel, aber darüber will ich mich gar nicht beschweren
Viele Grüße
Nina mit Birkir |
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wuff

Anmeldungsdatum: 13.11.2005 Beiträge: 281
Wohnort: BaWü
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Verfasst am: 16.05.2007, 23:44 Titel: |
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Nina, alle Untersuchungen vor der OP (CT, egal was!!!) und bis 10Tage nach OP (Arznei, Verbände usw.) übernimmt auch die Versicherung!
Letztes Jahr wurde mein Hund athroskopiert, davor Hüfte, Wirbelsäule geröngt, CT vom Knie usw.
Das hat rund 1000€ gekostet..........man muss es "vorstrecken" aber nach 3Wochen hatte ich ohne irgend ein Problem das Geld auf meinem Konto.
Wie gesagt, ich finde es eine tolle Sache!! |
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Fio

Anmeldungsdatum: 28.06.2004 Beiträge: 2253
Wohnort: Solingen
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Verfasst am: 17.05.2007, 00:27 Titel: |
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Hi!
Ich gehöre zu den Leuten, die mit ihrer Hunde-Krankenversicherung Glück gehabt haben! Ich habe damals Fio bei der Uelzener "rundum" krankenversichert als sie so etwa 5 Monate alt war. Als Fio etwa ein Jahr alt war hat sie sich eine Sehne durchgeschnitten. Mit allem Drum und Dran hat die OP einschließlich Vor- und Nachsorge knapp 4.000 DM gekostet! Anschließend war Fio abgesehen von einem Durchfall und einer Ohrentzündung ganze 3 Monate gesund, dann hat sie sich die Pfote verletzt, böse entzündet, Blutvergiftung usw.! Hat alles zusammen bei drei verschiedenen Tierärzten noch mal gut 1.000 DM gekostet. Hatte bis dahin etwa 12 Beiträge entrichtet, dann haben sie mich rausgeworfen!!!!
Hat sich aber gut gelohnt, ich würde es jedes Mal wieder tun!
@Jeannette, bei welcher Gesellschaft hast Du die OP-Versicherung abgeschlossen?
LG Claudia _________________ www.weimaraner-kennel.de |
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wuff

Anmeldungsdatum: 13.11.2005 Beiträge: 281
Wohnort: BaWü
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Verfasst am: 17.05.2007, 01:04 Titel: |
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ja, das hab ich jetzt auch schon öfter gehört dass man nach wenigen Schadensfällen rausgeworfen wird :-(
Tja, aber das dürfen alle Versicherer bei allen Versicherungen!!
Ich bin bei der Ülzener - aber über einen Versicherungsmakler der auf Pferd und Hund spezialisiert ist. Da hab ich einen Ansprechpartner wenn mal was ist und die handeln auch Extra-Vereinbarungen mit den Versicherungen aus :-) |
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