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steube

Anmeldungsdatum: 29.08.2008 Beiträge: 333
Wohnort: Hürth
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Verfasst am: 22.09.2010, 17:12 Titel: |
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*Mal wieder hoch schieb und (blöde) Fragen hinten dran hängend*
Vorweg:
- Samba soll nicht selbst zu Zuchtzwecken eingesetzt werden
- sie ist nun 1,5 Jahre alt
- Samba hatte vor über 4 Wochen hinten nach Belastung ein "schiefes" Gangbild gezeigt, worauf hin der TA mittels Dehnen, Strecken, Abtasten etc. darauf "tippte", dass es nicht am rechten Sprunggelenk oder der Hüfte, sondern an einer entzündeten Sehne läge.. also war Schonen und eine (nein, 4 im Abstand von je 7 Tagen) Spritze angesagt.. heute haben wir die letzte abgeholt und hoffe, dass die Sache gegessen ist
- wenn ich´s recht behalten hab (werd aber nochmal nachfragen), dann verlangte die Züchterin nicht zwingend, dass ich Samba HD/ED röntgen lasse (welches Licht das wirft, lass ich mal beseite *schluck*)
- mit unserem TA bin ich so verblieben, dass wir nicht röntgen, wenn sich keine weiteren Beschwerden zeigen
- und wenn doch, dann die nächste Läufigkeit abwartend (quasi könnt´s täglich losgehen), falls sich dabei/danach Probleme zeigen und sie somit einmal in Narkose liegend geröngt und kastriert werden könne
Nun meine Frage:
wenn ich sie in gleicher Narkose kastrieren lasse, bin ich vermutlich nicht schlecht beraten, wenn das mein TA macht..
aber was ist mit der "Qualität" der Röntgenbilder (wg. richtiger Lagerung etc.)?
Denn wenn ich sie röntgen lasse, dann werde ich die Aufnahmen auch der Züchterin schicken zwecks Auswertung als Rückschluß über die Verpaarung... (auch wenn wie gesagt nicht von ihr verlangt)
Wenn ich anders herum zu einem Röntgen-Spezi gehe (der vermutlich "Röntgen-Spezi-Geld" nimmt), kastriert der auch mein Mädchen oder müsste ich ihr zwei Narkosen antun?
Nicht dass ich bei Samba geizen will, aber ich muss das Geld ja nicht unbedingt da aus dem Fenster werfen, wo´s nicht notwendig ist.
Mein TA hat Erfahrung und für meine Begriffe auch genügend Kompetenz in Sachen Kastration, aber beim Röntgen bin ich nicht sicher...
Ich weiß, blöde Fragen gibt es nicht, aber irgendwie liest es sich grad so
Liebe Grüße
Barbara und Samba |
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Haming Moderator
Anmeldungsdatum: 15.02.2006 Beiträge: 3298
Wohnort: Krefeld
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Verfasst am: 22.09.2010, 18:59 Titel: |
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Hallo Barbara,
HD/ED-Röntgen würde ich immer, weil ich es wissen will, ob ich meinen Hund belasten kann. Das dabei noch sozusagen ein Ergebnis für Züchter und Zuchtverein abfällt, ist für mich nur gern gesehenes Nebenprodukt.
Für die HD/ED-Aufnahmen werden die Tiere in der Regel beim Haustierarzt geröngt, die Aufnahmen dann an den/die jeweiligen Rassegutachter, nicht an den Züchter, geschickt. Für die Retriever z.B. Tellhelm in Giessen. Taugt die Aufnahme nicht, kommt schon von da Rückmeldung . Woher soll der Züchter denn das Wissen und die Erfahrung zur Auswertung her haben? Welche Lagerungen und wieviele Aufnahmen vorgeschrieben sind, erfährst Du beim Zuchtverein. Sollte es diesbezüglich nichts geben (bei manchen Rassen ), dann schau bei ähnlich gebauten und genutzten Rassen nach.
Wenn Du demnächst kastrieren willst, kann man gut die Rö-Bilder mitmachen. Allerdings sollte der/die Kollegin halbwegs häufig Röntgen, sonst dauert es einfach zu lange und plus die Dauer der Kastration, da kann die Narkose je nach Narkoseart schon ein bißchen lang werden.
Viele Grüße
Nina mit Birkir |
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Fiona
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 697
Wohnort: Merheim
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Verfasst am: 22.09.2010, 19:28 Titel: |
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Meine Liebe Barbara,
aus Erfahrung weiß ich das Du mit HD/ ED Röntgen und auch Kastration bei Hüby/Wüstenberg sehr gut aufgehoben bist. Die machen das ganze in einem Aufwasch! und die machen genügend Bilder um den Hund nicht noch mal hinlegen zu müssen. Sie haben die Erfahrung und auch Ahnung. Wie gesagt, habe oft genug daneben gestanden!! Die Bilder werden zur Entbesichtgung auch zu Tellhelm geschickt!
Als falls Fragen,
ruf an!!
P.S. und in der Wartezeit kannst Du bei mir jede menge Kaffee trinken!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! _________________ Es grüssen Kristina mit ' ' Fiona und Layla und der Saubart Linus
____________________________________
Ungeschoren zu bleiben, ist der grösste Wunsch eines Schafes. |
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steube

Anmeldungsdatum: 29.08.2008 Beiträge: 333
Wohnort: Hürth
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Verfasst am: 24.09.2010, 09:51 Titel: |
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Dank euch für die Antworten
Was die Frage ob "grundsätzlich Röntgen" angeht, hatte ich mich von meinem Dogdoc beraten lassen...
Eigentlich hätte ich so oder so, aber er meinte, solange sie selbst nicht in die Zucht ginge, ich sie (noch) nicht aussergwöhnlich belaste und sich keine Auffälligkeiten zeigen, er vom Röntgen abraten würde.
Was das Prozedere angeht *räusperundlaufrotan* hatte ich mich noch gar nicht informiert und deswegen gedacht, dass ich die Bilder der Züchterin schicke, welche sie wiederum weiterleitet.. oder so... Danke für die Aufklärung
Sie soll auch nicht zwingend kastriert werden, sondern nur, wenn sich zeigt, dass sie "Probleme" damit bekommt...
Wie häufig mein TA röngt, weiß ich nicht... mit Kastrationen kennt er sich aus und hat genügend Erfahrung (auch das Feedback der Patientenbesitzer war gut)...
Noch werd ich es abwarten... sowohl das Röntgen, wie auch die Kastration...
Liebe Grüße
Barbara und Samba |
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Amigo
Anmeldungsdatum: 06.02.2005 Beiträge: 117
Wohnort: Remagen
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Verfasst am: 24.09.2010, 11:19 Titel: |
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Ich fahre mit meinen Hunden zu Herrn Dr. Kovermann nach Rheinbach.
Bin dort sehr zufrieden, er hat mir Amigo geröngt, kastriert ( in einem anderen Zusammenhang ) und ich war äußerst zufrieden.
http://www.kovermann.de/
| Zitat: |
Röntgen
Unser Röntgengerät bietet uns die Möglichkeit anhand detaillierter Aufnahmen orthopädische und internistische Diagnosen zu erstellen. Unsere Praxis ist vom VDH anerkannt, wodurch wir auch die Berechtigung besitzen, offizielle Bilder für die HD/ED-Untersuchung (Hüftgelenks- und Ellbogen-Dysplasie) anzufertigen. |
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Haming Moderator
Anmeldungsdatum: 15.02.2006 Beiträge: 3298
Wohnort: Krefeld
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Verfasst am: 24.09.2010, 12:11 Titel: |
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| Zitat: |
| aber er meinte, solange sie selbst nicht in die Zucht ginge, ich sie (noch) nicht aussergwöhnlich belaste und sich keine Auffälligkeiten zeigen, er vom Röntgen abraten würde. |
Wenn sich Auffälligkeiten zeigen, ist es aber zu spät.
Und was heißt außergewöhnlich belasten? Wenn ich schaue, was Birkir z.B. nur bei der Dummyarbeit für Stopps und Wendungen hinlegt (den Salto beim Dummyaufnehmen läßt er zum Glück inzwischen sein), dann sind das schon enorme Kräfte, die auf die Gelenke einwirken.
Ich will das nicht verharmlosen, aber eine kurze Narkose ist für einen jungen gesunden Hund keine große Sache üblicherweise.
Viele Grüße
Nina mit Birkir |
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margot
Anmeldungsdatum: 23.10.2009 Beiträge: 1065
Wohnort: nrw
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Verfasst am: 24.09.2010, 12:15 Titel: |
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das sehe ich auch so, würde mir viel zu viel gedanken um einen sprung, hüpfer oder überschlag machen. das letztere kommt bei meinem des öfteren vor, wieder mal nicht rechtzeitig die kurve gekriegt. _________________ margot |
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Fio

Anmeldungsdatum: 28.06.2004 Beiträge: 2253
Wohnort: Solingen
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Verfasst am: 24.09.2010, 16:16 Titel: |
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Hi,
ich würde auch immer röntgen lassen, egal ob der Hund in die Zucht soll, ob er "außergewöhnlich" (was bedeutet das bei einem Hund, der jagdlich geführt wird?) belastet wird oder ob es irgendwelche Risikofaktoren (gefährdete Rasse, erbliche Vorbelastung...) gibt.
Ich möchte es einfach wissen, möchte wissen ob ich den Hund normal belasten kann, möchte wissen ob ich im Falle einer HD schon vor Auftreten der ersten Symptome was tun kann (Ernährung, Physiotherapie...) und ich möchte mir vor allem später keine Vorwürfe machen, dass ich was versäumt habe.
Warum bist Du so zögerlich? Gibts dafür einen Grund?
Frag jetzt wirklich aus Interesse, vielleicht gibt´s ja was was ich nicht bedacht habe.
Noch was zur "außergewöhnlichen" Belastung: Ich finde schon, dass die jagdlich geführten Hunde stärker belastet sind als normale Begleithunde.
Denk mal, so manch einen Tag rennen sie stundenlang in hohem Tempo durch die Gegend, vielleicht über schweren, nassen Boden, bergauf und bergab, stolpern durch die Rüben bis sie gelernt haben sich elegant darin zu bewegen, allein die Jagd durch Spargelfelder erfordert unzählbare Sprünge, Wasserarbeit an Teichen mit jeder Menge Totholz am Ufer, stöbern in kyrillgeschädigten Wälder, hetzen, runterziehen, festhalten von wehrhaftem Wild usw.
Ich denke es ist nicht verkehrt zu wissen dass mein Hund gesund ist, bevor ich ihn jagdlich einsetze.
LG Claudia _________________ www.weimaraner-kennel.de |
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steube

Anmeldungsdatum: 29.08.2008 Beiträge: 333
Wohnort: Hürth
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Verfasst am: 24.09.2010, 16:46 Titel: |
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Werde mir eure Posts zu Herzen nehmen...
Vor dem Hund stand für mich so einiges fest, was ich mittlerweile teils neu überdacht habe.
Dass ich mich von "auf jeden Fall röntgen" von meinem TA hab abbringen lassen, gehört vermutlich zu den weniger glorreichen Dingen (mit seiner Einstellung wird der dann aber auch nicht reich).
Bis Samba wirklich jagdlich eingesetzt wird, fließt vermutlich noch ein wenig Wasser den Rhein hinunter. Fürs nächste Jahr wird´s bei den Ausbildungsstunden und unserem "Privat-Training" (das was ich allein machen darf) bleiben. Erst wenn ich den JS hab und sie im nächsten Herbst die BP besteht, wird es wohl zum jagdlichen Einsatz kommen.
Aber ihr habt natürlich recht, dass zB im Bereich Apport ja auch schon heftige Sprints und Stops dabei sind und allein deswegen schon eine ordentliche Belastung statt findet.
Ich bin zögerlich, weil ich mir eben nicht so sicher bin, was "sinnvoll" ist...
Würdet ihr denn meinen, dass es sinnvoll ist die nächste Läufigkeit abzuwarten?
Wollte wie gesagt, wenn es so problemlos wie bei der ersten ist, nicht kastrieren lassen.. aber dafür sollte ich dann auch den Zeitraum abwarten, in dem es zu Scheinträchtigkeit kommen kann, oder?
Bin mal gespannt, wie lang Madame noch auf sich warten lässt... die erste begann Mitte März...
Liebe Grüße
Barbara und Samba |
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Magnus

Anmeldungsdatum: 28.08.2011 Beiträge: 40
Wohnort: Kerken
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Verfasst am: 28.08.2011, 21:51 Titel: |
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Der beste TA in der Gegend ist TAe Winkler in Lohmar. Eigene Klinik, sehr gute Erfahrungen, gerade auch mit Jagdhunden. _________________ "Der Vorteil der Klugheit liegt darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger." K. Tucholsky |
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