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sima



Anmeldungsdatum: 26.02.2004
Beiträge: 907
Wohnort: Werder

BeitragVerfasst am: 09.09.2011, 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist das alte SPIEL - alle wollen OBEN liegen!
_________________
§ 1- Hundehaltung sollen Hund und Halter Freude bereiten- sima-(so werde ich gerufen)
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Luge



Anmeldungsdatum: 10.11.2009
Beiträge: 744
Wohnort: Zirndorf

BeitragVerfasst am: 09.09.2011, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Soweit ich weiss ist das Aufreiten immer auf die Situation zu betrachten.

Hab mal gelesen das es zum einen Zusammengehörigkeit sein kann.
- ein Spiel darstellt
- den Rang zeigt bzw. Dominanzgeste.


Lu reitet übrigens Gerry auch manchmal. Meist aus dem Spiel heraus selten einfach nur so.

Roxy die Französische Bulldogge meiner Freundin reitet gern Lu ...

Nur mal so nebenbei

lg

_________________
Hunde zeigen uns wie rein liebe sein kann.
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werrataler



Anmeldungsdatum: 06.12.2003
Beiträge: 1901
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 09.09.2011, 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Dominanz/Überlegenheit

Das Aufreiten des Hundes auf einen anderen Hund hat in den seltensten Fällen wirklich etwas mit Paarung zu tun. Den meisten Hundehaltern ist bekannt, dass dieses Aufreiten dazu dient, den anderen Hund zu dominieren. Das Aufreiten ist die deutlichste Form des Dominierens, dies beginnt bereits mit dem Versuch, dass Kinn oder eine Pfote auf den Rücken des Gegenübers zu legen.
Dieses Verhalten wird besonders eher unsicheren Rüden gezeigt. Ein dominanter Rüde hat dies gar nicht nötig.

http://www.hundetrainerin.com/index.php?page=hundesprache/hundesprache.php

wie bei uns menschen halt Lach

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wild at heart

http://www.tierhilfe-hoffnung.de/
http://www.tierheim-beuern.com/
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Katharina



Anmeldungsdatum: 25.04.2008
Beiträge: 1178
Wohnort: Brombachtal

BeitragVerfasst am: 10.09.2011, 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Mir ging es genauso, dass ich mich erst mit dem Für und Wider auseinandersetzen musste, was das Thema Sterilisation betraf. (Viellicht kaufe ich noch ein "f"???)
Und wie immer im Leben, ist es so, dass man mit der Situation lernt und wächst. Laut meinem Vertrag mit der TS-Orga hätte ich meine Hündin sterilisieren lassen müssen, aber andere Dinge sind maßgebend, nicht der Vertrag. Ich dachte mir, mal gucken, was Läufigkeiten so mit sich bringen und danach entscheiden. Bis jetzt sind alle Läufigkeiten problemfrei verlaufen, selbst Rüdenbegegnungen sind gut kontrollierbar und für die Rüdenbesitzer schwieriger als für uns. Ich achte natürlich auf mögliche Scheinträchtigkeiten und muss ab und zu ein paar Bluttropfen weg wischen -> so what <- damit kann ich gut leben. Mittlerweile wäre der einzige Grund für eine Sterilisation eine medizinische Indikation wie Gebärmutterentzündung o. ä.
Vorher gewusst habe ich das nicht.
Aber "was ab ist, ist ab". Deshalb erstmal in die Situation rein gehen, dann entscheiden.
Gruss
Katharina

_________________
Gruss
Katharina


beam me up Scotty, there ain´t no intelligent life down here
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conner



Anmeldungsdatum: 01.12.2010
Beiträge: 25
Wohnort: Zuhause

BeitragVerfasst am: 22.04.2012, 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Thema Kastration:

Wir haben unseren Weimi damals gekauft (eigentlich wollten wir den nächsten Wurf abwarten) weil der Vorkäufer als Jäger ihn nicht mehr wollte, da ein innerer Hoden nicht abgestiegen war.

Leider tat er dies auch nicht nachdem unser Weimi über 1 Jahr alt war. Als er dann anfing "zu leiden" wenn Hündinnen in der Nachbarschaft heiss waren war die Lösung für uns die Kastration.

Mal ganz ehrlich an all diejenigen, die jetzt vielleicht Zetern wollen - wie würdet ihr ein Leben finden, wo ihr immer und ständig Sex haben möchtet und nie dürft (denn züchten war für uns nie die Frage...) !
Was ist also schlimmer ?

Unser Weimi hat dadurch keine Wesens- oder Verhaltensänderung bekommen und hat auch noch nie mit Artgenossen Probleme gehabt, egal ob kastriert oder unkastriert.. ich würde immer wieder so entscheiden !
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perigrinus



Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beiträge: 468
Wohnort: wadersloh

BeitragVerfasst am: 22.04.2012, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

conner hat folgendes geschrieben::
Thema Kastration:

Wir haben unseren Weimi damals gekauft (eigentlich wollten wir den nächsten Wurf abwarten) weil der Vorkäufer als Jäger ihn nicht mehr wollte, da ein innerer Hoden nicht abgestiegen war.

Leider tat er dies auch nicht nachdem unser Weimi über 1 Jahr alt war. Als er dann anfing "zu leiden" wenn Hündinnen in der Nachbarschaft heiss waren war die Lösung für uns die Kastration.

Mal ganz ehrlich an all diejenigen, die jetzt vielleicht Zetern wollen - wie würdet ihr ein Leben finden, wo ihr immer und ständig Sex haben möchtet und nie dürft (denn züchten war für uns nie die Frage...) !
Was ist also schlimmer ?

Unser Weimi hat dadurch keine Wesens- oder Verhaltensänderung bekommen und hat auch noch nie mit Artgenossen Probleme gehabt, egal ob kastriert oder unkastriert.. ich würde immer wieder so entscheiden !


Naja, da fällt mir Pipi Langstrumpf als erstes ein Popel

Was machen denn dann die Zuchtrüden, wenn eine Hündin heiss ist, die sie nicht decken dürfen? Und all die anderen 100000 von Rüden, die nicht kastriert sind? Kastration beim Rüden ist für mich das letzte Mittel der Wahl, wenn es im eigenen Rudel zu Aggressionen kommt.
Aber wenigstens könnt ihr Nachts jetzt schlafen , oder?

_________________
Sanfte Grüße
Markus
http://www.youtube.com/watch?v=LmT2bt5J1y4


"Der jagdliche Brauch entspricht den "Tischsitten", deren Einhaltung bekundet ob jener, der sich da ernährt, zu "speisen" gewohnt ist oder nur zu "fressen"
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Haming
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.02.2006
Beiträge: 3298
Wohnort: Krefeld

BeitragVerfasst am: 22.04.2012, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

Bei einem Kryptorchiden ist eine Kastration sowieso angeraten. Der innenliegende Hoden hat ein relativ hohes Risiko zu entarten. Außerdem liegt durch die höhere Hodentemperatur auch eine erhöhte Hormonproduktion vor. Die Rüden fallen nicht selten durch eine Hypersexualität auf. Da kann wirklicher Leidensdruck entstehen.

Viele Grüße

Nina mit Birkir
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conner



Anmeldungsdatum: 01.12.2010
Beiträge: 25
Wohnort: Zuhause

BeitragVerfasst am: 16.05.2012, 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Haming hat folgendes geschrieben::
Bei einem Kryptorchiden ist eine Kastration sowieso angeraten. Der innenliegende Hoden hat ein relativ hohes Risiko zu entarten. Außerdem liegt durch die höhere Hodentemperatur auch eine erhöhte Hormonproduktion vor. Die Rüden fallen nicht selten durch eine Hypersexualität auf. Da kann wirklicher Leidensdruck entstehen.

Viele Grüße

Nina mit Birkir


Vielen Dank für diesen absolut sachlich korrekten Beitrag
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conner



Anmeldungsdatum: 01.12.2010
Beiträge: 25
Wohnort: Zuhause

BeitragVerfasst am: 16.05.2012, 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

perigrinus hat folgendes geschrieben::
conner hat folgendes geschrieben::
Thema Kastration:

Wir haben unseren Weimi damals gekauft (eigentlich wollten wir den nächsten Wurf abwarten) weil der Vorkäufer als Jäger ihn nicht mehr wollte, da ein innerer Hoden nicht abgestiegen war.

Leider tat er dies auch nicht nachdem unser Weimi über 1 Jahr alt war. Als er dann anfing "zu leiden" wenn Hündinnen in der Nachbarschaft heiss waren war die Lösung für uns die Kastration.

Mal ganz ehrlich an all diejenigen, die jetzt vielleicht Zetern wollen - wie würdet ihr ein Leben finden, wo ihr immer und ständig Sex haben möchtet und nie dürft (denn züchten war für uns nie die Frage...) !
Was ist also schlimmer ?

Unser Weimi hat dadurch keine Wesens- oder Verhaltensänderung bekommen und hat auch noch nie mit Artgenossen Probleme gehabt, egal ob kastriert oder unkastriert.. ich würde immer wieder so entscheiden !


Naja, da fällt mir Pipi Langstrumpf als erstes ein Popel

Was machen denn dann die Zuchtrüden, wenn eine Hündin heiss ist, die sie nicht decken dürfen? Und all die anderen 100000 von Rüden, die nicht kastriert sind? Kastration beim Rüden ist für mich das letzte Mittel der Wahl, wenn es im eigenen Rudel zu Aggressionen kommt.
Aber wenigstens könnt ihr Nachts jetzt schlafen , oder?


Naja, da fällt mir als erstes "Wer lesen kann ist klar im Vorteil" ein 'Blitzbirne'- ich habe von unserer persönlichen Situation geschrieben und ein vermenschlichendes Beispiel gesucht das vielleicht nicht 100%-ig passte aber die Situation und unsere Wahrnehmung verdeutlicht hat!
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Bruno2008



Anmeldungsdatum: 10.10.2008
Beiträge: 2088
Wohnort: oberfranken

BeitragVerfasst am: 16.05.2012, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

perigrinus hat folgendes geschrieben::
conner hat folgendes geschrieben::
Thema Kastration:

Wir haben unseren Weimi damals gekauft (eigentlich wollten wir den nächsten Wurf abwarten) weil der Vorkäufer als Jäger ihn nicht mehr wollte, da ein innerer Hoden nicht abgestiegen war.

Leider tat er dies auch nicht nachdem unser Weimi über 1 Jahr alt war. Als er dann anfing "zu leiden" wenn Hündinnen in der Nachbarschaft heiss waren war die Lösung für uns die Kastration.

Mal ganz ehrlich an all diejenigen, die jetzt vielleicht Zetern wollen - wie würdet ihr ein Leben finden, wo ihr immer und ständig Sex haben möchtet und nie dürft (denn züchten war für uns nie die Frage...) !
Was ist also schlimmer ?

Unser Weimi hat dadurch keine Wesens- oder Verhaltensänderung bekommen und hat auch noch nie mit Artgenossen Probleme gehabt, egal ob kastriert oder unkastriert.. ich würde immer wieder so entscheiden !


Naja, da fällt mir Pipi Langstrumpf als erstes ein Popel

Was machen denn dann die Zuchtrüden, wenn eine Hündin heiss ist, die sie nicht decken dürfen? Und all die anderen 100000 von Rüden, die nicht kastriert sind? Kastration beim Rüden ist für mich das letzte Mittel der Wahl, wenn es im eigenen Rudel zu Aggressionen kommt.
Aber wenigstens könnt ihr Nachts jetzt schlafen , oder?


Nina hat es ja schon beantwortet...fachlich!!!!!

:s_thumbup:

Lieben Gruß, Petra

_________________


...ich leide nicht an Realitätsverlust...ich GENIEßE ihn.....
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